Ich erkläre - Du kannst es!

Wichtige Informationen

Der private Bildungsmarkt

Es gibt eine große Zahl an IHK und Unternehmen die Fortbildungen anbieten. Kleinere, die "nur" Industriemeister-Lehrgänge" durchführen, große Unternehmen, die ein riesiges Angebot von Jugendmaßnahmen bis zur Fortbildung zum Betriebswirt machen.

Personelle Bedarfsdeckung der Bildungsanbieter

Alle Anbieter erbringen ihre Leistungen überwiegend mit Honorarkräften. Diese nennen sich dann "Dozenten".'. Da dieser Begriff nicht geschützt ist, kann davon auch keine Qualität der Unterrichte abgeleitet werden. Für eine Beauftragung, Unterrichte in den Fortbildungen durchzuführen, reicht den Unternehmen überwiegend der Nachweis, manchmal auch nur die Behauptung, fachlicher Kenntnisse. Zunehmend werden die Unterrichte durch Dozentenvermittlungen besetzt. So treten eine große Zahl von Menschen als Dozenten auf, die "scheinbar" fachlich eine gute Grundlage haben.

Ursachen für geringe Qualität

Häufig sind Betriebswirte mit einem akademischen Abschluss (Master), Fachwirte etc., Juristen mit einer eigenen Kanzlei, im Einsatz, überzeugt von ihrem hohen Wissen.

Ohne Betrachtung der gesetzlichen, fachlichen und praktischen Grundlagen
- Verordnung, Rahmenplan, bisherige Prüfungen - gehen sie auf die Teilnehmer zu.

Als Ergebnis haben diese Teilnehmer vor den Prüfungen erhebliche Defizite hinsichtlich der geforderten Kenntnisse und handlungsspezifischen Fertigkeiten.

Worin sind diese Probleme begründet?

Wie auch ein Meister, befindet sich ein Dozent in verschiedenen Rollen.

Um die Unterrichtsteilnehmer erfolgreich auf ein neues Niveau zu bringen, muss er mindestens über folgende Kompetenzen verfügen:
* Persönlichkeit für die Akzeptanz (personale)
* Fachkunde der Wissensbereiche (fachliche)
* Pädagogische Fähigkeiten (beinhalten auch
   didaktische Kenntnisse)
* Kenntnisse und Fähigkeiten von
   Unterrichtsmethoden (methodische)
* Umgang mit Teilnehmern (soziale und     
   kommunikative)
* Analysieren und Umsetzen von
   Prüfungsanforderungen (konzeptionelle)

Voraussetzung für einen erfolgreichen Fortbildungskurs

Die Eignung der Dozenten ist somit wesentliches Element für einen erfolgreichen Verlauf der Fortbildung und Gewähr für Vermittlung der erforderlichen Kenntnisse für das Bestehen der Prüfungen.

Da Menschen über sehr unterschiedliche Anlagen - Fertigkeiten und Fähigkeiten - verfügen, verschiedene Charaktere haben und vom Lerntypus sich unterscheiden, sollte das Angebot eines guten Bildungsträges unbedingt auch die individuellen Betreuung / Hilfestellung, auch außerhalb der Unterrichte, umfassen.

Zusammen mit guten Lernunterlagen, auf die Unterrichtsstruktur abgestimmt - nicht die Standardbücher der Verlage (Dickmann-Weber, Kiehl etc. - sind damit die Bedingungen für eine effektive Vorbereitung der Teilnehmer gegeben.

Wie kann man einen guten Bildungsanbieter erkennen?

Hierbei die richtige Entscheidung zu treffen, stellt die größte Herausforderung dar.

Professionelle Websites, Versprechungen in Informationsgesprächen, Verlockung mit "angeblich" kostenlosen Lernmitteln - Fachbücher, Tablets, Smartphones etc. - suggerieren eine Qualität, die häufig im Verlauf der Fortbildung nicht vorhanden ist.

Eine Möglichkeit, Hilfe bei der Entscheidung zu finden, ist der Kontakt mit Teilnehmern in Fortbildungskursen bzw. absolvierter
Fortbildung. Kommentare in Foren, Facebook-Gruppen etc. können auch zu einer Einschätzung beitragen.

Realistischer ist es jedoch, während des Entscheidungsprozesses
* die geplante Struktur des
   Fortbildungskurses,
* die Empfehlung der Lernmittel
   - Fachbücher, Gesetzessammlungen,
     Tabellenbücher, - und
* Muster der vom Unternehmen erstellten
   Unterlagen,
    - Skripte, Ubungsprüfungen, Erläuterungen
       zu Prüfungsfragen (Schritt für Schritt
       Darstellungen) -
zu betrachten.

Wenn die Möglichkeit besteht, ist es auch sehr hilfreich, probeweise an einem Unterricht teilzunehmen, der Lerneffekt ist dabei nebensächlich, wichtig ist das Gefühl, ob der Unterricht anspricht.

Ich kenne die Inhalte und verfüge über das Wissen,
das Du für die Prüfungen brauchst.

    Was ich für wesentlich halte:    

Unterrichtsinhalte sollen keine wissenschaftlichen Theorien vermitteln, sondern genau
     abgestimmt sein auf die Prüfungsbereiche der
"Fachübergreifenden Basisqualifikationen" / "Grundlegenden Qualifikation"       
und den Prüfungsteil der "Handlungsspezifischen Qualifikation".      

    Vorlesungen machen keinen Sinn. Die Themen müssen im Gespräch und mit    
Beispielen erarbeitet werden, bis Du sicher alles beherrscht.

   Die Prüfung   


 Warum ist die Strategie bei der Bearbeitung der Prüfung oft   entscheidend?

 1. Die Zeit für jede BQ/GQ-Prüfung beträgt 90 Minuten. Diese Zeit
      erscheint zunächst sehr lang. Häufig wird die Beantwortung der              Fragen 1 und 2 sehr intensiv vorgenommen. Ein Blick auf die Uhr
      zeigt dann, dass über die Hälfte der Zeit verstrichen ist. Oft kommt
      dann Panik auf und erschwert zusätzlich die weitere Bearbeitung.

 2. Oft ist den Prüfungsteilnehmern nich bekannt, welche Bedeutung
     die Taxonomie für die Beantwortung der Prüfungsfragen hat.

     Dann wird einerseits nicht die ausreichende Bearbeitung der 
     Aufgabe vorgenommen oder andererseits unnötig viel dargestellt.


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