Der private Bildungsmarkt
Es gibt eine große Zahl an IHK
und Unternehmen die Fortbildungen anbieten. Kleinere, die "nur"
Industriemeister-Lehrgänge" durchführen, große Unternehmen, die
ein riesiges Angebot von Jugendmaßnahmen bis zur Fortbildung
zum Betriebswirt machen.
Personelle Bedarfsdeckung der
Bildungsanbieter
Alle Anbieter erbringen ihre Leistungen überwiegend mit
Honorarkräften. Diese nennen sich dann "Dozenten".'. Da dieser
Begriff nicht geschützt ist, kann davon auch keine Qualität der
Unterrichte abgeleitet werden. Für eine Beauftragung,
Unterrichte in den Fortbildungen durchzuführen, reicht den
Unternehmen überwiegend der Nachweis, manchmal auch nur die
Behauptung, fachlicher Kenntnisse. Zunehmend werden die
Unterrichte durch Dozentenvermittlungen besetzt. So treten eine
große Zahl von Menschen als Dozenten auf, die "scheinbar"
fachlich eine gute Grundlage haben.
Häufig sind Betriebswirte mit einem akademischen Abschluss
(Master), Fachwirte etc., Juristen mit einer eigenen Kanzlei,
im Einsatz, überzeugt von ihrem hohen Wissen.
Ohne Betrachtung der gesetzlichen, fachlichen und praktischen
Grundlagen
- Verordnung, Rahmenplan, bisherige Prüfungen - gehen sie auf
die Teilnehmer zu.
Als Ergebnis haben diese Teilnehmer vor den Prüfungen erhebliche Defizite hinsichtlich der geforderten Kenntnisse und handlungsspezifischen Fertigkeiten.
Worin sind diese Probleme
begründet?
Wie auch ein Meister, befindet sich ein Dozent in verschiedenen
Rollen.
Um die Unterrichtsteilnehmer erfolgreich auf ein neues Niveau
zu bringen, muss er mindestens über folgende Kompetenzen
verfügen:
* Persönlichkeit für die Akzeptanz (personale)
* Fachkunde der Wissensbereiche (fachliche)
* Pädagogische Fähigkeiten (beinhalten auch
didaktische Kenntnisse)
* Kenntnisse und Fähigkeiten von
Unterrichtsmethoden (methodische)
* Umgang mit Teilnehmern (soziale und
kommunikative)
* Analysieren und Umsetzen von
Prüfungsanforderungen (konzeptionelle)
Voraussetzung für einen
erfolgreichen Fortbildungskurs
Die Eignung der Dozenten ist somit wesentliches Element für
einen erfolgreichen Verlauf der Fortbildung und Gewähr für
Vermittlung der erforderlichen Kenntnisse für das Bestehen der
Prüfungen.
Da Menschen über sehr unterschiedliche Anlagen - Fertigkeiten
und Fähigkeiten - verfügen, verschiedene Charaktere haben und
vom Lerntypus sich unterscheiden, sollte das Angebot eines
guten Bildungsträges unbedingt auch die individuellen Betreuung
/ Hilfestellung, auch außerhalb der Unterrichte,
umfassen.
Zusammen mit guten Lernunterlagen, auf die Unterrichtsstruktur
abgestimmt - nicht die Standardbücher der Verlage
(Dickmann-Weber, Kiehl etc. - sind damit die Bedingungen für
eine effektive Vorbereitung der Teilnehmer gegeben.
Wie kann man einen guten
Bildungsanbieter erkennen?
Hierbei die richtige Entscheidung zu treffen, stellt die größte
Herausforderung dar.
Professionelle Websites, Versprechungen in
Informationsgesprächen, Verlockung mit "angeblich" kostenlosen
Lernmitteln - Fachbücher, Tablets, Smartphones etc. -
suggerieren eine Qualität, die häufig im Verlauf der
Fortbildung nicht vorhanden ist.
Eine Möglichkeit, Hilfe bei der Entscheidung zu finden, ist der
Kontakt mit Teilnehmern in Fortbildungskursen bzw.
absolvierter
Fortbildung. Kommentare in Foren, Facebook-Gruppen etc. können
auch zu einer Einschätzung beitragen.
Realistischer ist es jedoch, während des
Entscheidungsprozesses
* die geplante Struktur des
Fortbildungskurses,
* die Empfehlung der Lernmittel
- Fachbücher, Gesetzessammlungen,
Tabellenbücher, - und
* Muster der vom Unternehmen erstellten
Unterlagen,
- Skripte, Ubungsprüfungen, Erläuterungen
zu Prüfungsfragen (Schritt für
Schritt
Darstellungen) -
zu betrachten.
Wenn die Möglichkeit besteht, ist es auch sehr hilfreich,
probeweise an einem Unterricht teilzunehmen, der Lerneffekt ist
dabei nebensächlich, wichtig ist das Gefühl, ob der Unterricht
anspricht.
Unterrichtsinhalte sollen
keine wissenschaftlichen Theorien vermitteln, sondern
genau
abgestimmt sein auf die Prüfungsbereiche
der
"Fachübergreifenden Basisqualifikationen" / "Grundlegenden
Qualifikation"
und den Prüfungsteil der "Handlungsspezifischen
Qualifikation".
Vorlesungen machen keinen Sinn. Die Themen müssen im
Gespräch und mit
Beispielen erarbeitet werden, bis Du sicher alles
beherrscht.

Warum ist die Strategie bei der Bearbeitung der Prüfung
oft entscheidend?
1. Die Zeit für jede BQ/GQ-Prüfung beträgt 90 Minuten.
Diese Zeit
erscheint zunächst sehr lang. Häufig wird
die Beantwortung der
Fragen 1 und 2 sehr intensiv vorgenommen. Ein Blick auf
die Uhr
zeigt dann, dass über die Hälfte der Zeit
verstrichen ist. Oft kommt
dann Panik auf und erschwert zusätzlich
die weitere Bearbeitung.
2. Oft ist den Prüfungsteilnehmern nich bekannt, welche
Bedeutung
die Taxonomie für die Beantwortung der
Prüfungsfragen hat.
Dann wird einerseits nicht die ausreichende
Bearbeitung der
Aufgabe vorgenommen oder andererseits
unnötig viel dargestellt.
Lorem ipsum dolor sit amet.

Lorem ipsum dolor sit amet, consetetur sadipscing elitr, sed diam nonumy eirmod tempor invidunt ut labore et dolore magna aliquyam erat, sed diam voluptua.
Lorem ipsum dolor sit amet.